Willkommen bei der Tagesmutter Beatrice Damerow in Eberswalde www.tagesmutter-eberswalde.de
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Presse

Presseartikel vom 26.04.2013

 

Tagesmütter fordern Anerkennung



Quelle: Eberswalder Blitz

 

 

 

Presseartikel vom 03.08.2012

 

Tagesmütter kämpfen um Existenz



Quelle: Eberswalder Blitz



 

 

 

Presseartikel vom 28.01.2013

 

Ringen um Geld für Tagesmütter



Quelle: MOZ





Bernau (MOZ) Tagesmütter sind aus der Kinderbetreuung in Bernau nicht mehr wegzudenken. Die Freie Fraktion fordert nun eine stärkere finanzielle Unterstützung für sie. Das ist nicht ganz unumstritten.

1000 Euro solle jede der bereits bestehenden Tagespflegestellen bekommen. Und ebenfalls diejenigen, die eine Tagespflegestelle neu eröffnen. Das sah die Beschlussvorlage der Freien Fraktion jüngst im Finanzausschuss vor. Die Verwendung der Summe müssen die Tagespflegepersonen nachweisen. Schließt eine Stelle innerhalb von einem Jahr, muss die Summe zurückgezahlt werden.

Gleichzeitig soll es einen jährlichen Zuschuss von je 150 Euro für Renovierungszwecke sowie den Austausch von Beschäftigungsmaterial und -gegenständen geben. Die Auszahlung würde nach Beantragung erfolgen. Soweit der Vorschlag.

"Ich bitte Sie, bei allem die Leistungsfähigkeit der Stadt im Auge zu behalten, wenn wir solche Standards setzen", mahnte Finanzdezernent Ralf-Peter Hennig. Er erinnerte daran, dass die Tagesmütter eine kreisliche Angelegenheit seien, keine kommunale. "Das ist so etwas wie eine weitere Zulage zur Kreisumlage", erklärte er. Immerhin geht es um 29 000 Euro sowie weitere rund 5000 Euro jährlich.

Auch Thomas Strese (Unabhängige) appellierte zum vorsichtigen Umgang mit kommunalen Geldern. "Wenn es darum geht, Geld auszugeben, sind alle immer schnell dabei. Wenn es aber ums Einsparen geht, leider nicht."

Renate Richter (Freie Fraktion) verwies noch einmal auf die Begründung. Tagesmütter würden den Haushalt der Stadt jährlich um mehrere tausend Euro entlasten, die nicht an städtische und freie Träger gezahlt werden müssen, da sie direkt vom Landkreis bezahlt werden und keine weitere Unterstützung der Stadt erhalten. Fiele die Betreuung durch Tagesmütter in ihren eigenen Räumen weg, müsse die Stadt weitere Betreuungsplätze anderweitig bauen. Außerdem, argumentierte die Ladeburgerin, seien Bedarfsschwankungen an Betreuungsplätzen mit Tagesmüttern besser abzufangen als mit festen Einrichtungen.

Die Tagesmütter seien außerdem reines Standortmarketing. "Wenn wir uns als Wohnstadt etablieren wollen, dann sollten wir auch diese Standards setzen", fand Renate Richter.

"Gibt es noch andere Kommunen, die so etwas bezahlen?", wollte Othmar Nickel (CDU) wissen. Ihn interessierte außerdem, ob der zusätzliche Zuschuss dazu führen könnte, dass sich noch mehr Menschen entscheiden, eine Tagespflegestelle zu eröffnen.

"Die Idee kommt aus Panketal und Ahrensfelde", beantwortete Ralf-Peter Henning die Frage. Dort werde der Zuschuss bereits bezahlt. Dass dieser dazu führt, dass sich mehr Tagesmütter anmelden, glaubt er aber nicht.

"Die Tagesmütter ersetzen nicht die Pflicht der Stadt, für genügend Kita-Plätze zu sorgen", betonte Bernaus Bürgermeister Hubert Handke. "Wir werden über kurz oder lang trotzdem nicht drum herum kommen, eine weitere Kita einzurichten." Außerdem seien auch die Öffnungszeiten der städtischen Kitas ausreichend. Die zu kurzen Öffnungszeiten waren bislang auch immer ein Argument für die Tagesmütter, die oft flexiblere Zeiten anbieten können.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder darin, dass eine stärkere Verflechtung von Tagesmüttern und Kitas erstrebenswert ist.

Am Donnerstag werden die Stadtverordneten über den Zuschuss entscheiden.